Die Saison 2019/2020 beginnt für Matthias Winckhler mit einem Konzert mit Mendelssohns Walpurgisnacht mit dem MDR im Gewandhaus in Leipzig.

Im Dezember musiziert er zum ersten Mal mit dem Nederlandse Kamerkoor. Zusammen mit Peter Dijkstra und der Akademie für Berlin geht es auf eine kleine Tournee durch die Niederlande mit Bach’s Weihnachtsoratorium.

Im Frühjahr 2020 ist er zum ersten Mal und dann gleich mehrfach in der Elbphilharmonie zu Gast. Unter anderem wird er dort zusammen mit Emmanuelle Haïm und dem NDR-Elbphilharmonieorchester musizieren.

Im Sommer gibt er dann unter anderem sein Debüt bei den Händelfestspielen in Halle, bevor die Saison im August mit einer konzertanten Einrichtung von Beethovens Fidelio u.a beim Menuhin-Festival in Gstaad mit Jaap van Zweden abgerundet

 

Geboren in München, begann Matthias Winckhler seine musikalische

Ausbildung in der Bayerischen Singakademie und studierte anschließend

Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg bei Andreas Macco, sowie in

der Liedklasse von Wolfgang Holzmair. Daneben absolvierte er Meisterkurse

bei Matthias Goerne, Markus Hinterhäuser, Graham Johnson, Christa Ludwig,

Malcolm Martineau, Bejun Mehta, Michele Pertusi, Rudolf Piernay, Peter

Schreier, Bo Skovhus und Breda Zakotnik. Der Bassbariton war Stipendiat der

Walter und Charlotte Hamel-Stiftung, sowie der Walter Kaminsky-Stiftung.

 

2017 wurde Matthias Winckhler mit dem Trude Eipperle Rieger-Förderpreis

ausgezeichnet. Beim Internationalen Mozartwettbewerb 2014 in Salzburg

wurde er mit dem ersten Preis, sowie dem Sonderpreis der Stiftung

Mozarteum ausgezeichnet. Außerdem ist er Preisträger beim Internationalen

Bachwettbewerb 2012 in Leipzig, beim Bundeswettbewerb Gesang 2010 in

Berlin, sowie beim Schubert-Lied-Duo-Wettbewerb 2014 in Dortmund.

 

Von 2015 bis 2018 war er Ensemblemitglied der Niedersächsischen

Staatsoper Hannover und war dort u.a. als Graf Almaviva (Mozart Le nozze di

Figaro), Papageno (Mozart Zauberflöte), Albert (Massenet Werther), Belcore

(Donzetti L'eslisir d'amore) und Tom (Henze Die englische Katze) zu erleben.

Im November 2018 gab er sein Debüt als Franck in Korngolds „Die tote Stadt“

an der Opèra du Capitol Toulouse.

 

 

Matthias Winckhler tritt regelmäßig mit Dirigenten wie Giovanni Antonini,

Karl-Friedrich Beringer, Fabio Bonizzoni, Reinhard Goebel, Hans Graf,

Matthew Halls, Pablo Heras-Casado, Enoch zu Guttenberg, Günter Jena,

Gianandrea Noseda, Ralf Otto, Vasily Petrenko, Hans-Christoph Rademann,

Ivan Repušić, Helmuth Rilling, Jordi Savall, Andreas Spering, Christoph Spering,

Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven auf. Er konzertierte mit Klangkörpern

wie der Akademie für Alte Musik Berlin, den Wiener Philharmonikern,

der Camerata Salzburg, der Gächinger Cantorey, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem NDR-Elbphilharmonieorchester, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken und Kaiserslautern, der Dresdner Philharmonie, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg,

der Nederlandse Bachvereniging, dem Bach Collegium Japan und Oslo Filharmonien.

Konzerteinladungen führten ihn zu vielen namhaften Festivals wie den

Salzburger Festspielen, der Ansbacher Bachwoche, dem Kissinger Sommer, dem Bachfest Leipzig, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den

Thüringer Bachwochen und der Mozartwoche Salzburg.

 

 

Einen besonderen Schwerpunkt in seinem musikalischen Wirken hat das

Kunstlied. In Liederabenden musiziert er mit den PianistInnen Marcelo

Amaral, Bernadette Bartos, Tobias Krampen, Verena Metzger und Jan-Philip

Schulze. Im Bereich der zeitgenössischen Musik arbeitete er u.a. mit den

Komponisten Nikolaus Brass, Friedrich Cerha, Manfred Trojahn und Gerhard

Wimberger und war an zahlreichen Uraufführungen beteiligt.